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Eine sportliche Heimat mit Respekt und Wertschätzung

Der TuS Vinnhorst von 1956 ist schon von jeher ein weltoffener und toleranter Verein. Das wird jetzt durch Anträge von Jennifer Herpich und Helge Kruse, die die beiden im Vorfeld der Jahreshauptversammlung gestellt haben, zementiert. Kruses Antrag zielt auf die gesellschaftlichen Tendenzen in Deutschland, Europa und der Welt ab. Die Ergänzung lautet im Wortlaut: "Der Verein bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Glaube, sozialer Stellung und Kultur und sexueller Identität eine sportliche Heimat. Zudem soll sich der Verein weltanschaulich, parteipolitisch und konfessionell neutral verhalten, zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen und sich zu den Menschenrechten bekennen. Allen rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen sowie diskriminierenden Verhaltensweisen soll entgegengetreten werden."

Jennifer Herpich machte deutlich, dass sich der Verein im Projekt "Prävention sexualisierter Gewalt" stark engagiert und das in der Formulierung "Der Verein und sein Vorstand, die Übungsleitenden, Trainerinnen und Trainer, Helferinnen und Helfer und Mitglieder verpflichten sich zu einem gewaltfreien Miteinander. Der Umgang in diesem Verein soll ohne körperliche, emotionale oder sexualisierte Gewalt stattfinden, sondern mit gegenseitigem Respekt und Wertschätzung" zum Ausdruck bringt.

Die Versammlung beschloss die beiden Ergänzungen, die entweder in eine Präambel oder in Paragraph 1 der Satzung einfließen sollen, einstimmig. Gute Vorsätze, die jetzt noch in der Praxis gelebt und umgesetzt werden müssen.

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